Achtsamer Umgang mit der Sprache

Wissen wir wirklich, was wir sagen?

Es gibt etwas Erstaunliches an der Art unserer sprachlichen Äußerungen:

Wir kommunizieren auf der Sach-Ebene, tauschen Informationen aus. Ein natürliches Bewusstsein für die Sprach-Ebene, für die Struktur unseres Sprechens, fehlt uns.

Probieren Sie Folgendes einmal selbst aus: 

Lassen Sie sich von einem Freund etwas berichten oder erzählen. Unterbrechen Sie ihn nach wenigen Minuten. Sagen Sie ihm, Sie seien abgelenkt gewesen und hätten nicht richtig aufgepasst. Bitten Sie ihn, Ihnen das Gleiche noch einmal zu erzählen, wörtlich genau das Gleiche, mit den gleichen Wörtern und Sätzen.

Er wird Ihnen inhaltlich ziemlich genau das Gleiche sagen wie vorher. 

Er wird allerdings nicht mehr wissen, wie viele Sätze er vorher gebraucht hat, wie viele Aktiv-und Passivsätze er verwendet hat, wie genau er mit den Zeiten umgegangen ist usw. Also er weiß nicht mehr, was er Ihnen gerade noch erzählt hat!

Das betrift freilich nur die Struktur seiner Rede, nicht den Inhalt. Er wird die Sätze gänzlich neu bilden, und die werden vielleicht ganz anders klingen als beim ersten Mal.

Bei LINGVA ETERNA lenken wir den Blick auf die grammatische Struktur unserer Sätze. Sie übermittelt eine eigene Botschaft, die unserem Bewußtsein meist verborgen bleibt.
Der Sprecher sendet sie unbewusst aus und der Angesprochene nimmt sie ebenso unbewußt auf - und dennoch hat die Botschaft aus der Struktur der Sätze eine eigene, subtile Wirkung.

Überraschenderweise sind es gerade emotionale Botschaften, die wir mit den scheinbar so nüchternen Strukturelementen unserer Sätze übermitteln.

Ändern Sie Ihre Worte, ändern Sie Ihre Welt! 

Dieses YouTube-Video macht uns auf anschauliche Weise die Kraft differenzierter Worte bewußt.

Sprache ist ein Element, das die Menschen verbindet und Ihnen die Einsamkeit nimmt. Sie ist die Grundlage für unser gesellschaftliches Leben, für Politik und Kultur und auch für die alltägliche Plauderei mit der Nachbarin.

Teilnehmerstimmen
"Vor dem Seminar habe ich mich gewundert, dass das was ich sagen wollte, selten ankam. Jetzt weiß ich warum!"
Hella D., Lehrerin

„Es gibt eine Wechselwirkung zwischen der Sprache eines Menschen und seinem Leben. Darin liegt eine große Chance.“
Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf, Leiterin des Instituts LINGVA ETERNA